Andacht von Diakonin Sabine Schrade-Wittchen

Liebe Gemeindeglieder!

Die Fastenzeit hat begonnen! In diesem Jahr still und leise und mit ernsten Gedanken. Wie lange mag die Coronazeit noch anhalten? Wann können wir unsere Freiheiten zurück erlangen? Und wann werden wir die Coronazeit endlich überwinden, durch Impfungen und unser eigenes Tun, Abstand zu halten? Fragen über Fragen und  Antworten sind nur andeutungsweise vorhanden. In diese Zeit fällt die Fastenzeit. In diesem Jahr können diese 7 Wochen eine Reise zu uns selbst werden. Wir können zu uns selbst finden, wenn wir unsere Augen aufmachen und unsere Umgebung genauer betrachten. Spaziergänge mit der Familie, mit Freunden oder mit dem Partner unternehmen. Diese Reise beinhaltet auch allein loszugehen und uns dabei selbst zu spüren. Die vielen Einflüsse mal ausblenden und das Wesentliche betrachten. Da spüren wir wieder Seiten in uns, die schon lange nicht mehr angeklungen sind. Ein Freud von mir möchte wieder einen Malkurs ins Leben rufen, ein anderer Freund organisiert wieder die Männerkochgruppe in der Gemeinde und das virtuelle Kochen für die Gemeinde beginnt. Was mag ihnen, liebe Leserinnen und Leser dazu einfallen, zum Fasten für die Seele. Gott macht uns das Angebot über unseren Glauben nachzudenken. Ganz bei uns selbst zu landen. Mit vertrauen Texten aus der Bibel umzugehen oder den Gedanken freien Lauf zu lassen. So manches Ritual kann in dieser Zeit dabei helfen. Eine Kerze anzünden, einen Text im Fastenkalender lesen, eine vertraute Musik hören oder beim Laufen in der Lichtentaler Allee auch das Fastenessen bedenken. Eine Reise zu uns selbst kann so vielfältig sein. Machen Sie sich auf den Weg und entdecken Sie die Fastenzeit neu!

Mit herzlichen Grüßen aus der Friedensgemeinde

Sabine Schrade-Wittchen, Diakonin im Gemeindedienst

Informationen

  • Datum: 15. Februar 2021
  • Redaktion: Arno Knebel
  • Rubrik: Aktuell